Psychometrische Tests

Bestimmung individueller psycho-mentaler Gesundheitsrisiken bzw. Erkrankungen

Die Psychometrischen Tests (Synonyme: Psychometrische Testverfahren, Psycho-Mental-Tests) sind fakultativer Bestandteil der medizinischen Checks im Rahmen der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention von Krankheiten. Die Testverfahren wurden von Prof. Dr. med. Otto Benkert – ehemaliger Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Mainz – und Priv. Doz. Dr. med. Dipl. psych. M. J. M. Müller entwickelt.

Der Psycho-Mental-Test dient der Bestimmung individueller psycho-mentaler Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen und damit der medizinischen Betreuung von Patienten.

Die 14 psychometrischen Tests beruhen auf dem Prinzip von evaluierten Fragen und Antworten (Selfrating), die zu einer Diagnoseabsicherung führen. Die Tests können gezielt eingesetzt werden bei vorhandenen Symptomen beziehungsweise Erkrankungen, das heißt unter Berücksichtigung von Komorbiditäten:

Test Indikation / Komorbiditäten

Erkrankungen Beschwerden/Symptome
Panikstörungen Asthma bronchiale, Dyspnoe, Erektile Dysfunktion, Migräne, Tinnitus Herzrasen, Vertigo (Schwindel), Schwitzen
Generalisierte Angststörung

Depressionen und Suizidalität z. B. Adipositas,
Diabetes mellitus Typ II,
KHK, Metabolisches Syndrom
Erektile Dysfunktion, Kopfschmerzen*, Libidostörung (Frau) Libidostörung (Mann), Rückenschmerzen, Schlafstörungen
Soziale Phobie

Schlafstörungen
Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit
Chronisches Müdigkeitssyndrom (CMS) Burnout-Syndrom Tagesmüdigkeit; Abnahme der Tatkraft; Verlust an Fitness
Somatoforme Störungen

Sexuelle Funktionsstörungen
Dyspareunie,
Erektile Dysfunktion, Libidostörung (Frau) Libidostörung (Mann), unbefriedigender Geschlechtsverkehr
Hirnleistungsstörungen Alkoholabusus, Demenz, Morbus Alzheimer Nachlassen
  • des Gedächtnisses
  • der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit
Alkoholprobleme Erhöhter Alkoholkonsum
Essstörungen Untergewicht, Übergewicht
Zwangsstörung Somatoforme Störung; Zwangsstörung; Persönlichkeitsstörung; Psychosomatische Erkrankungen; Somatisierungsstörung; sekundäre Sterilität; Somatoforme autonome
Funktionsstörung

Psychotische Störung

Stress
  • Akute Belastungsreaktion
  • Posttraumatische
    Belastungsstörung
  • Anpassungsstörung
z. B. Adipositas,
Alkoholabusus,
Asthma bronchiale,
Diabetes mellitus Typ II, Dysmenorrhoe, Dyspareunie,
Erektile Dysfunktion, Dysurie, Herzneurose, Myokardinfarkt, Hyperthyreose, Hypertonie, Immuninsuffizienz, Koronare Herzkrankheit (KHK), Lumbales Vertebralsyndrom, Metabolisches Syndrom, Migräne, Neurodermitis, Nikotinabusus, Tinnitus
Erektile Dysfunktion, Kopfschmerzen*, Libidostörung (Frau) Libidostörung (Mann), Rückenschmerzen, Arbeitslosigkeit

* Falls organische Ursachen ausgeschlossen sind.

Ihr Nutzen

  • Die psychometrischen Tests sind ideale Instrumente, um die ärztliche Diagnose durch ein „Selfrating" des Patienten zu ergänzen oder zu bestätigen.
  • Die Fragen werden auf der Basis eines Expertensystems dynamisch, das heißt in Abhängigkeit von der jeweiligen Antwort auf die voran gegangenen Fragen, gestellt.
  • Das EUSANA Expertensystem erstellt auf der Basis der Testergebnisse eine spezifische Beurteilung für Sie/den Arzt und seinen Patienten, die durch Sie/den Arzt editierbar sind.
  • Vorgeschlagene Empfehlungen können durch eigene Empfehlungen – unter Integration Ihres Leistungsangebotes – ergänzt werden.